Natur stärken
Wir unterstützen das Ziel, die Erft ökologisch aufzuwerten, Lebensräume zu verbessern und natürliche Strukturen wieder stärker sichtbar zu machen.
Wir setzen uns für einen offenen, sachlichen und transparenten Dialog rund um die Zukunft der Erft in Wevelinghoven ein. Nicht gegen Renaturierung, sondern für eine Lösung, die Natur stärkt, Mühlen und Anrainer ernst nimmt und den Charakter unseres Ortes bewahrt.
Die Erft ist mehr als ein Gewässer. Sie ist Lebensraum, Kulturlandschaft, Nachbarschaft, Geschichte und ein prägender Teil von Wevelinghoven. Deshalb braucht ihre Zukunft nicht nur Pläne auf Papier, sondern Gespräche auf Augenhöhe.
Wir unterstützen das Ziel, die Erft ökologisch aufzuwerten, Lebensräume zu verbessern und natürliche Strukturen wieder stärker sichtbar zu machen.
Wer direkt an der Erft lebt, arbeitet oder Flächen bewirtschaftet, muss frühzeitig informiert und ernsthaft beteiligt werden.
Die Mühlen gehören zur Geschichte und zur Identität dieses Ortes. Ihre Interessen und technischen Zusammenhänge müssen sachlich betrachtet werden.
Wir wollen keine Fronten aufbauen. Unser Ziel ist eine ortsverträgliche Lösung, die ökologische Ziele, Hochwasserschutz, Mühlenstandorte, Eigentumsfragen, Landschaftsbild und die Lebenswirklichkeit der Menschen zusammen denkt.
Bürgerinnen und Bürger sollen nachvollziehen können, welche Maßnahmen geplant sind, welche Varianten geprüft wurden und welche Folgen sie konkret für Wevelinghoven haben.
Erftverband, Stadt, Mühlenbetreiber, Anrainer, Naturschutz, Vereine und interessierte Bürger gehören an einen Tisch. Nicht erst am Ende, sondern während des Weges.
Wevelinghoven ist gewachsen mit der Erft, ihren Ufern und ihren Mühlen. Diese Geschichte darf bei der künftigen Gestaltung nicht nur Randnotiz sein.
Eine gute Planung muss vor Ort funktionieren. Für Natur und Wasser, aber auch für Grundstücke, Wege, Pflege, Sicherheit und den Alltag der Menschen.
Deshalb betrachten wir die geplanten Veränderungen nicht isoliert. Wir fragen: Was bedeutet das für den Ort? Für die Menschen?
Für die Mühlen? Für die Landschaft? Und wie kann daraus etwas entstehen, das Wevelinghoven langfristig gut tut?
Diese Themenfelder werden künftig anklickbar sein. Dahinter folgen zu einem späteren Zeitpunkt weitere Informationen, Hintergründe und Erläuterungen.
Die folgenden Bilder zeigen erste beispielhafte Visualisierungen. Sie sollen keine fertige Planung ersetzen, sondern eine Idee sichtbar machen: Die Erft könnte in ihrem heutigen Bett erhalten bleiben und zugleich naturnäher, lebendiger und ökologisch wertvoller gestaltet werden.
Steine, Findlinge und Baumstämme könnten Strömung, Tiefe und Uferstruktur natürlicher gestalten.
Kleine Widerstände und wechselnde Fließbereiche können neue Lebensräume für Fische, Insekten und Pflanzen schaffen.
Breitere, ruhigere Bereiche könnten entstehen, ohne den Charakter des heutigen Erftverlaufs vollständig aufzugeben.
Aus der Draufsicht wird sichtbar, wie sich Wasserlauf, Ufer, Gärten und Landschaft miteinander verbinden.
Auch innerhalb des bestehenden Bettes könnte die Erft stärker mäandrieren, also in natürlicheren Bögen fließen.
Ziel wäre eine Lösung, die Natur verbessert, aber zugleich den gewachsenen Erft-Raum in Wevelinghoven respektiert.
Unsere Grundidee: Wir sprechen uns dafür aus, das heutige Erftbett in seiner grundsätzlichen Lage und Form zu erhalten und es gemeinsam mit dem Erftverband ökologisch aufzuwerten. Durch gezielte Aufschüttungen, Abtragungen, Findlinge, Steine, Totholz und naturnahe Uferbereiche könnten unterschiedliche Tiefen, Strömungen und kleine Staubereiche entstehen. So würde die Erft nicht einfach technisch verändert, sondern lebendiger gestaltet: mit mehr Struktur, angepasster Fließgeschwindigkeit und besseren Bedingungen für Fische, Pflanzen und andere Lebewesen.
Entscheidend ist dabei, dass solche Ideen fachlich geprüft, hydraulisch berechnet und gemeinsam mit den zuständigen Stellen entwickelt werden. Es geht nicht um eine fertige Gegenplanung, sondern um einen konstruktiven Vorschlag für eine ortsverträgliche Lösung.
Wir möchten informieren, vermitteln und dafür sorgen, dass unterschiedliche Sichtweisen gehört werden.
Sachlich, respektvoll und mit Blick auf eine Lösung, die dauerhaft trägt.
Wir bringen Menschen zusammen, die von den Planungen betroffen sind oder Verantwortung tragen. Ziel ist ein Austausch, bei dem Argumente zählen und nicht Lautstärke.
Welche Auswirkungen haben mögliche Maßnahmen auf Wasserstand, Mühlen, Grundstücke, Wege, Pflege, Sicherheit und Natur? Solche Fragen sollen offen benannt und beantwortet werden.
Fachliche Themen rund um Gewässerentwicklung, Wasserführung, Mühlentechnik oder Landschaftsplanung müssen so erklärt werden, dass Bürger sie nachvollziehen können.
Am Ende soll eine Entwicklung stehen, die ökologisch sinnvoll, technisch machbar, historisch sensibel und für Wevelinghoven akzeptabel ist.
Dann melde dich gerne bei uns. Besonders wichtig sind Erfahrungen von Anrainern, Mühlenbetreibern, Menschen mit Ortskenntnis und allen, denen eine gute Zukunft der Erft in Wevelinghoven am Herzen liegt.
Diese Webseite informiert über die Interessen und Anliegen der Interessengemeinschaft Erft-Wevelinghoven.
Oliver Benke
Unterstrasse 45
41516 Grevenbroich-Wevelinghoven
E-Mail: info@erft-wevelinghoven.de
Die Interessengemeinschaft Erft-Wevelinghoven ist ein Zusammenschluss von Anrainern, Bewohnerinnen und Bewohnern sowie weiteren interessierten Personen aus Wevelinghoven. Ziel ist es, gemeinsame Interessen rund um die Zukunft der Erft im Bereich Wevelinghoven zu bündeln, den Dialog mit den zuständigen Stellen zu fördern und eine ortsverträgliche Entwicklung der Erft anzuregen.
Die Interessengemeinschaft setzt sich dafür ein, das heutige Erftbett in seiner grundsätzlichen Lage und Form zu erhalten und gemeinsam mit dem Erftverband sowie weiteren Beteiligten Lösungen zu entwickeln, die Natur, Mühlen, Anrainer, Ortsgeschichte und Landschaft miteinander in Einklang bringen.
Die im Abschnitt „Mögliche Gestaltung“ gezeigten Bilder sind beispielhafte Visualisierungen. Sie dienen ausschließlich der Veranschaulichung möglicher Ideen und ersetzen keine fachliche Planung, keine Genehmigung und keine offizielle Darstellung des Erftverbandes oder anderer zuständiger Stellen.
Einzelne Bilder und Fotomontagen können mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet worden sein. Sie zeigen keine verbindliche Planung, sondern visuelle Denkansätze für eine mögliche ortsverträgliche Erftentwicklung.
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